So starteten wir unsere Tour dann am Freitagmorgen, 04:00 Uhr, um die erste Fähre von San Carlos City nach Toledo auf der Insel Cebu zu nehmen. Es war noch stockdunkel als wir ablegten und da die Fahrt über zwei Stunden dauerte und genau gen Osten ging, fuhren wir praktisch in den Sonnenaufgang hinein....
kurz darauf waren auch schon die ersten Fischer auf ihren traditionellen Booten unterwegs:
Auf Cebu Island in Toledo angekommen, steigen wir sofort in einen Ceres-Liner. Diese markanten gelben Busse sind überall zu finden und ein preisgünstiges Transportmittel...
Die komplette Fahrt verschlief ich, doch als ich erwachte, befand ich mich mitten in der Zweitgrößten Stadt der Philippinen, Cebu City. Nahezu alle großen Konzerne haben hier einen Standort, da sich diese Stadt genau in der Mitte der Philippinen befindet und somit ein perfekter Umschlagplatz ist. Am Bus-Terminal angekommen nahmen wir ein Taxi, wobei der Fahrer so nett war, den Taxameter einzustellen. So wurden wir nich gelinkt und am Hafen angekommen haben wir für alles gerade einmal 280peso bezahlt und 6std gebraucht. Mit einer lockeren Stunde Zeit bis unsere Fähre abfuhr warteten wir dann auch eine andere Freiwillige, die auf Cebu Island lebt. Wir buchten eine Fahrt im SuperCat, ein High-Speed-Katamaran mit Sicherheitskontrollen, Inneneinrichtung und Komfort wie im Flugzeug. Der Spaß kostete zwar mit Abstand am meisten auf der ganzen Fahrt (500peso), aber so konnte man in 2std in ormoc auf Leyte sein, wozu man ansonsten 6std gebraucht hätte. Es war sogar noch ein Bus nach Tacloban City inclusive!Dort kamen wir letztendlich um 4uhr Nachmittags an, 12std Fahrt hatten wir hinter uns gebracht. Nun musste die Party aber wirklich gut sein, damit sich das gelohnt hat!
Am Freitagabend traf ich gleich Simon und Ossi wieder...
Ein ständig wiederbefülltes Buffet, ordentliche Musik und Gäste aus Australien, den USA, Deutschland und den Philippinen machten aus einem schönen Tag einen fetzigen Abend. Ich hab sogar einer Runde Filipinos "4 Könige" spielen beigebracht^^
Mit Klassikern wie Mullersand ging dieser Abend
dann in den Morgen über...

...und da sich schlafen um 05.30uhr auch nichtmehr gelohnt hätte, beschlossen Seija und Ich doch einfach direkt in ein Jeepney zu steigen und zurück zu fahren!
Wir schliefen mehr als den Halben Weg von Tacloban wieder zurück nach San Carlos, doch durch irgendein Glück erwischten wir jede Fähre mit perfektem Timing. Wir hatten in Cebu sogar noch die Gelegenheit das "Vienna Kaffeehaus" auszuprobieren, ein österreichisches Lokal, in dem ich seit langem mal wieder ein richtiges Frühstück aß!
Und so endete alles wie es begann, auf einer Fähre zwischen Negros und Cebu, nur diesesmal dem Sonnenuntergang entgegen...
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