Freitag, 30. Oktober 2009

S.P.O.R.T.

Es is nun schon etwas her, das ich mal wieder was neues geschrieben habe...
daher kommt nun ein bisschen nachtrag:
Sport und körperliche Fitness: ein heikles Thema hier in den philippinen!
Zunächst herrscht folgende Regel: Wer es sich leisten kann, isst mindestens 5mal am Tag. Das durfte ich bei unserem Sprachkurs schon feststellen. Morgens gibt es grundsätzlich Ei, Bacon und Reis. Es folgt nach 2std ein kleiner vormittags-snack (meist ein sandwich oder burger). Nun kommt das Lunch, mit Fisch oder Fleisch oder beidem miiiiit: Reis. Um an den enormen Strapatzen des Verdauungsschläfchens nicht zugrunde zu gehen, gibt es zum Glück den Nachmittags-snack, meist ein hotdog oder sonstiges (hauptsache fleisch). Tja, und zum Dinner wird neben Chicken und Fisch und Getier jeglicher Herkunft natürlich Reis angeboten.
Bei einem solchen ernährungsplan ist es unabdingbar, sich nach einer möglichkeit umzusehen, sport zu betreiben. Da man als Durchschnittseuropäer definitiv nicht tagsüber joggen kann, ohne nach einer halben stunde einzubrechen aufgrund der sonne und hitze und nachts nicht joggen sollte, da motorisierte gefährte hier grundsätzlich kein licht haben (wenn doch, dann grundsätzlich mit fernlicht), sucht man sich am besten eine andere Sportart aus.
Sportart Nr1: Basketball ist der absolute Volkssport hier, jeder spielt überall (wirklcih überall).
Sportart Nr2: Baseball. Naja das wäre ja sehr cool, nur leider spielt man hier ausschließlich softball, ausserdem kann ichs nich^^
Nicht-Populäre Sportart: Fußball.
Aaaaaber: Ich durfte den enorm freundlichen Bürgermeister von San Carlos kennen lernen und dieser ist ein großer Fan dieser unpopulären Sportart. Man sagt, San Carlos City sei die Fußball-Hauptstadt der Visayas. Daher gibt es in deisem winzigen Nest einer Stadt mindestens 8 Fußballplätze und Teams in allen Altersklassen....und gesäumt sind diese Plätze nicht mit Maisfeldern, in denen die Bälle verloren gehen, sondern mit ein paar hübschen Kokos-Palmen. SO lässts sich spielen :)

Dienstag, 13. Oktober 2009

Kleidung kaufen

Die Department Stores in den großen Malls hier sind ein idealer Ort um Kleidung zu kaufen...
Erstens sind T-Shirts und kurze Hosen hier Spottbillig, zweitens oftmals auch sehr cool und tragbar. Doch der Grund für den geringen Preis liegt oftmals auf der Hand: Sobald es sich um Markenprodukte handelt, kann man sich sicher sein, dass diese gefälscht sind. Unschwer ist das bei Fußballtrikots zu erkennen, bei Quicksilverhosen hingegen ist es schon raffinierter.
Es gibt allerdings auch enorm plumpe Beispiele (na, könnt ihr den Fehler entdecken?):

Okay, das ist zwar verblüffend, aber nicht wirklich erstaunlich, da die meisten Filipinos zwar immer nett fragen, wo man herkomme, jedoch auf die Antwort "Germany" dann fragen: "Und wo genau in den USA liegt das?"
Wirklich erstaunlich ist ein anderer Gegenstand, den ich zwischen Bergen von teils mehr, teils minder lustig bedruckten T-Shirts entdeckte. Wie kommt ein solches Shirt in einen Supermarkt eines Provinzstädtchens auf den Philippinen??? Seht selbst:

Sonntag, 11. Oktober 2009

Schnorcheln die Zweite



Heute haben wir mal wieder eine Bootstour unternommen, mit unserem schwulen Cebuano-Lehrer Saphie. Diesesmal war es direkt vor meinem zukünftigen Wohnort, San Carlos. Zwar ging es nicht zu einer Trauminsel, dafür konnten wir aber direkt vom Boot aus schnorcheln gehen....und das war der Wahnsinn! Korallenriffe wohin das Auge reichte und alle Fische, die ich früher so gerne in meinem Aquarium gehalten hätte, waren zum greifen nahe... Ich hab übrigens Nemo gefunden...

Freitag, 9. Oktober 2009

Bacolod City

Im Zentrum Bacolods (das eine Großstadt von über 3mio Einwohnern is) befindet sich eine Mall, das SM-Center. Dieser Konsumtempel ist dermaßen europäisch, dass man vergisst in den Philippinen zu sein. Auch hier haben viele Leute genug Geld, sich alles leisten zu können, was es auch bei uns gibt, und somit hat sich zumindest die Befürchtung, an irgendwelche alltäglichen Gebrauchsgegenstände nicht heranzukommen, als vollkommen unberechtigt erwiesen.


Anders ist es hier hingegen mit einem Nachtleben in unseren Maßstäben. Discos gibt es hier kaum, stattdessen aber Karaokebars en masse. So eine haben wir eines Abends auch besucht, und was schlimmer ist als eine Bar, die nur darauf ausgelegt ist, betrunkenen Menschen schiefe Töne zu entlocken, ist eine Bar, in der auch noch die Lieblings-Karaoke-Songs von Filipinos laufen. Diese sind nämlich durch die Bank Schnulzen der schmierigsten Sorte und Weihnachtslieder (man fängt den Countdown 100 Tage vor Weihnachten an, und ab dann hört man in jedem Supermarkt nur noch Weihnachtssongs)! Naja immerhin habe ich zu allgemeinem Erstaunen auch ein Lied von Pantera gefunden, dh ein bisschen Stil hat auch die Karaoke-Bar....

Mambukal



Und ein weiterer Ausflug an unglaublich geile Plätze...dieses Mal gings nicht in Richtung Küste, sondern in Richtung Vukan, in ein Naturschutzgebiet mit Regenwald und Wasserfällen. Das erste Mal in meinem Leben sehe ich FLughunde in freier WIldbahn...und dann gleich dermaßen viele!
Die Wasserfälle eigneten sich grandios zum Klippenspringen, wie man (leider etwas unscharf) sieht...

Die Insel

Am Mittwoch haben wir einen Ausflug mit einem typisch philippinischen Fischerboot unternommen. Es ging auf ein kleines Eiland westlich von Negros, das neben einem Traumstrand auch Korallen und Getier zu bieten hatte. Für einen Tag kamen wir uns alle vor, wie Pauschaltouristen, doch das war es wert! Es wird sicher nicht der letzte Besuch auf einer solchen Insel gewesen sein...schon laufen die Planungen, mit allen Leuten dort Weihnachten und Sylvester zu feiern (da es hier so katholisch ist, sind um diese Zeit lange Ferien).

Flora und Fauna


Hier auf den Philippinen ist es wunderbar, wenn man interessiert ist an Biologie...
Es gibt soooviele Mücken (die echt unschöne Krankheitserreger übertragen können), die wiederum von enorm vielen Geckos verschlungen werden. Diese sind quasi überall anzutreffen, sei es auf Steinen, an Hauswänden oder in der Dusche.
Darüberhinaus ist die von Zuckerrohrfeldern dominierte Insel Negros geprägt von Vulkanbergen, über die sich Wälder von Mangobäumen und Kokusnusspalmen erstrecken....und ab und an fliegt ein Schmetterling vorbei ;)





Vorfreude

Auf dem Weg von San Carlos City nach Bacolod fuhren wir durch die wunderschöne Bergwelt des Vulkans, an dem ich leben werde...dabei gelang ein Schnappschuss meines zukünftigen Wohngebäudes (zumindest vermutet man das). Für Philippinische Verhältnisse echt nobel...

In Bacolod


Meine erste Woche auf den Philippinen habe ich in Bacolod City auf der Insel Negros verbracht, wo wir in einem Gebäude der NEDF untergebracht waren (ohne internet, mit 30 leuten auf engstem Raum, dafür aber mit Strom und Kanalisation). Dort fand für alle Freiwilligen ein Seminar statt. Da dies jedoch nicht allzu viel Arbeit, sondern vielmehr Kokusnüsse ernten, Ausflüge unternehmen und (vorallem) den vorzüglichen lokalen Rum (Tunday, 12Jahre, 90cent) trinken beinhaltete, war es eine extrem entspannte Zeit....

Einen Tag im Flugzeug



So beginnt also mein weltwaerts-jahr.
Mit einem 7stündigen Flug nach Doha, wo wir 3std Aufenthalt hatten, der von Stephan, Björn und mir grandioserweise dazu genutzt wurde, eine Age of Empires LAN im FLughafen zu machen...naja das Verlassen des FLughafens hätte auch 180Dollar fürs Visum gekostet. Trotzdem wäre vor dem Flug nach Cebu ein wenig Beinevertreten klug gewesen, denn es folgten weitere 9std herumsitzen und Filme schauen...

In San Carlos City angekommen

heya!
Ich bin nun bereits seit über einer Woche auf den Philippinen!
Leider hatte ich bislang weder Internet noch die Zeit zu schreiben, doch nun bin ich von Bacolod City, wo das Vorbereitungsseminar stattfand, nach San Carlos City gereist, wo ich nun meinen Cebuano-Sprachkurs haben werde.
Daher folgen nun ein paar nachgereichte Einträge ;)
viel Spaß damit