daher kommt nun ein bisschen nachtrag:
Sport und körperliche Fitness: ein heikles Thema hier in den philippinen!
Zunächst herrscht folgende Regel: Wer es sich leisten kann, isst mindestens 5mal am Tag. Das durfte ich bei unserem Sprachkurs schon feststellen. Morgens gibt es grundsätzlich Ei, Bacon und Reis. Es folgt nach 2std ein kleiner vormittags-snack (meist ein sandwich oder burger). Nun kommt das Lunch, mit Fisch oder Fleisch oder beidem miiiiit: Reis. Um an den enormen Strapatzen des Verdauungsschläfchens nicht zugrunde zu gehen, gibt es zum Glück den Nachmittags-snack, meist ein hotdog oder sonstiges (hauptsache fleisch). Tja, und zum Dinner wird neben Chicken und Fisch und Getier jeglicher Herkunft natürlich Reis angeboten.
Bei einem solchen ernährungsplan ist es unabdingbar, sich nach einer möglichkeit umzusehen, sport zu betreiben. Da man als Durchschnittseuropäer definitiv nicht tagsüber joggen kann, ohne nach einer halben stunde einzubrechen aufgrund der sonne und hitze und nachts nicht joggen sollte, da motorisierte gefährte hier grundsätzlich kein licht haben (wenn doch, dann grundsätzlich mit fernlicht), sucht man sich am besten eine andere Sportart aus.
Sportart Nr1: Basketball ist der absolute Volkssport hier, jeder spielt überall (wirklcih überall).
Sportart Nr2: Baseball. Naja das wäre ja sehr cool, nur leider spielt man hier ausschließlich softball, ausserdem kann ichs nich^^
Nicht-Populäre Sportart: Fußball.
Aaaaaber: Ich durfte den enorm freundlichen Bürgermeister von San Carlos kennen lernen und dieser ist ein großer Fan dieser unpopulären Sportart. Man sagt, San Carlos City sei die Fußball-Hauptstadt der Visayas. Daher gibt es in deisem winzigen Nest einer Stadt mindestens 8 Fußballplätze und Teams in allen Altersklassen....und gesäumt sind diese Plätze nicht mit Maisfeldern, in denen die Bälle verloren gehen, sondern mit ein paar hübschen Kokos-Palmen. SO lässts sich spielen :)

